Hochtontherapie
(siehe auch www.dr-med-may.de)
Hitop 184
Ursprung der Hochton-Therapie
Die Hochtontherapie ist eine Weiterentwicklung der Elektrotherapie. Die klassische Elektrotherapie – auch Reizstromtherapie genannt – stimuliert die Nerven und Muskeln. Die Hochton-Therapie wirkt dagegen primär direkt auf den Stoffwechsel der Zellen. Die Unterschiede sind in der Wirkung, in der Technik und in der praktischen Anwendung zu sehen.
Die Unterschiede in der Wirkung beziehen sich auf die zwei Hauptwirkungen der Hochton-Therapie:
Erstens schleust sie Energie in den Körper ein, um das Energiepotential der Zellen zu steigern. Und sie bringt zweitens die Zellstrukturen in Schwingung, um den Stoffwechsel zu normalisieren.
Technisch gesehen handelt es sich bei der klassischen Elektrotherapie um eine Amplitudenmodulation:
Die Frequenz des abgegebenen Stromes bleibt gleich während die Stromintensität moduliert wird (d.h. über die Zeit variiert). Man arbeitet mit Modulationsfrequenzen zwischen 0 und 200 Hertz im Niederfrequenzbereich und meistens mit 4.000 Hertz im Mittelfrequenzbereich.
Bei der Hochton-Therapie wird die Amplitude (Stromintensität) und die Frequenz gleichzeitig moduliert. Je höher die Frequenz, desto mehr Energie kann entsprechend der individuellen Schwellenkurve der Stromempfindung des Patienten eingeschleust werden. Es ist daher eine Simultane Frequenz- und Amplitudenmodulation. Diese wird im folgenden immer mit SimulFAM®i abgekürzt.
Der Buchstabe i symbolisiert die Intensität der eingekoppelten Leistung, die sich mit steigender Frequenz erhöht. Man arbeitet bei dem Hochton-Therapiegerät HiToP® im Frequenzbereich zwischen 4.096 und 32.768 Hertz.
Zwei weitere praktische Unterschiede sind:
- Die Elektrotherapie wird 5 bis 10 Minuten appliziert und die Hochton-Therapie bis zu 60 Minuten.
- In der Reizstromtherapie arbeitet man in der Regel mit einem Kanal und zwei Elektroden. In der Hochton-Therapie arbeitet man mit bis zu 4 Kanälen gleichzeitig und mit mindestens 10 Elektroden.
Was sind die zwei hauptsächlichen Wirkungen der Hochton-Therapie?
- Einschleusung von Energie in den Körper, um die Zellen zu aktivieren und damit den Körper zu vitalisieren.
- Erzeugung von Resonanzen, um Zellen und Gewebestrukturen in Schwingungen zu versetzen mit dem Ziel den Stoffwechsel anzuregen und zu erleichtern sowie Schmerzen zu lindern.
HiToP® Hochtontherapie
Schon 1935 beschäftigte sich Siegfried Koeppen mit den Möglichkeiten des Einsatzes der Tonfrequenztherapie. Als "Vater" der heutigen Hochtontherapie ist Dr. med. Hans-Ulrich May anerkannt. Seit 1988 beschäftigt er sich mit großem Erfolg mit den vielfältig wirksamen Anwendungen.
Therapeutische Effizienz
60 – 80 % aller Patienten sind schon nach der ersten Behandlung beschwerdefrei oder erfahren eine deutliche Schmerzlinderung (lt. Patientenbefragung 2001).
Praktische Effizienz
Patienten mit unterschiedlichsten Schmerzsyndromen (wie z.B: Gonarthrose, Coxarthrose, HWS-Syndrom, BWS-Syndrom, Schulter-Arm-Syndrom, usw.) erfahren eine deutliche Linderung ihrer Schmerzen, die mit den konventionellen Therapieformen bisher so nicht erreicht werden konnte. Für den berufstätigen Patienten bedeutet dies eine ebenso schnelle Mobilisierung wie Rückkehr zur erwünschten Leistungsfähigkeit. Ältere Menschen erleben eine gesteigerte Vitalität und Lebensqualität.
Wie werden die Zell- beziehungsweise Gewebestrukturen in Schwingungen versetzt?
Der Frequenzdurchlauf von 4.096 zu 32.768 Hertz erfolgt über 3 Oktaven in 72 Viertel-Tonschritten zu je 1 Sekunde. Das elektrische Wechselfeld mit den Hochton-Frequenzen zwischen 4.096 und 32.768 Hertz durchflutet den Körper und versetzt alle geladenen Teile in Schwingungen. Die Frequenzen dieser zugeführten Schwingungen erzeugen Resonanzen in den Molekülen und Zellstrukturen.
Unterschiedliche Frequenzen regen Strukturen unterschiedlicher Größe an. Aus diesem Grund ist es wichtig ein breites Frequenzspektrum anzubieten. Es kommt im Gewebe zu Schwingungen, die viele Effekte nach sich ziehen. So werden Schmerz- und Entzündungmediatoren sowie Nähr- und Schlackenstoffe wirksam verteilt. Daher kommt es zu einer Stoffwechselerleichterung, Entschlackung und Schmerzlinderung.

Wie wird Energie in die Zellen eingeschleust?
Die Schwellenkurve der Stromempfindung bestimmt, wieviel Energie man in einen Körper einschleusen kann. Der menschliche Körper verträgt um so mehr Energie, je höher die Frequenz der eingebrachten Energie ist.
Ziel ist es, möglichst viel Energie einzuschleusen. Dies erreicht man mit hohen Frequenzen. Die Hochton-Therapie arbeitet im Bereich zwischen 4.096 und 32.768 Hertz. Es werden bis zu 5.000 mWatt direkt in den Körper eingebracht. Die Hochtonbehandlung vergrößert die Mitochondrien, die "Energiekraftwerke" der Zellen, nach Anzahl und Volumen. Der Patient fühlt sich nach der Therapie erfrischt wie nach einem langen Dauerlauf. Diese Zufuhr an Energie erfolgt in der Therapie zweifach:
Einmal lokal am Behandlungsort und gleichzeitig am ganzen Körper. Die Ganzkörper-Vitalisierung ist wichtig, da eine Krankheit sich selten auf einen Ort beschränkt. Die Abwehrkräfte des gesamten Körpers werden gesteigert.
Die Hochton-Therapie ist eine sehr effiziente Therapie
Ein hoher Anteil aller Patienten erlebt schon nach der ersten Behandlung eine Schmerzlinderung oder ist schmerzfrei.
Bei der Erstbehandlung von ca. 600 Patienten ergab sich das folgende Bild:

Bei der Indikation Kniearthrose sieht das Ergebnis noch besser aus:

